Staatliches Schulamt im Landkreis Deggendorf
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4. Jobmesse war ein voller Erfolg!

Im Folgenden ist ein Zeitungsbericht aus der Deggendorfer Zeitung vom 23.11.2009 abgedruckt.

 


4000 Besucher drängen sich bei Jobmesse

54 Betriebe und Fachschulen informierten am 22.11.2009 bei der 4. Auflage über Berufs- und Ausbildungsmöglichkeiten

PNP-Diashow mit Bildern von der diesjährigen Jobmesse

Deggendorf.

Da wurde es nicht nur auf den Parkplätzen richtig eng. Bei der 4. Jobmesse im Schulzentrum drängten sich gestern rund 4000 Besucher, so viele wie noch nie. 54 Betriebe, Fachschulen und Organisationen, von A wie ADAC bis Z wie Zitec, gaben bei der Messe Einblick in Berufe und Ausbildungsmöglichkeiten - das lockte Schüler wie Eltern aus der ganzen Region in die Räume der Berufsschulen I und II.
„Wo sonst kann man sich an einer Stelle bei so vielen verschiedenen Unternehmen und Fachschulen informieren und Kontakte knüpfen? Die Jobmesse ist mittlerweile ein ganz wichtiger Baustein für Berufsorientierung und Berufsfindung, eine Nahtstelle zwischen Schule und Beruf“, beschrieben die Veranstalter vom Arbeitskreis Schule-Wirtschaft, Sparkassendirektor Erwin Schmid und Schulamtsdirektorin Monika Mandl-Niekrawitz, bei der Eröffnung das Erfolgskonzept.

Auf die offizielle Eröffnung wollten viele gestern aber gar nicht erst warten. Schon eine halbe Stunde vor dem eigentlichen Beginn, als einige der Betriebe noch mit dem Aufbau der Stände beschäftigt waren, rückten die ersten Besucher an. Und minütlich wurden es mehr.
„Es ist toll, wie viel hier los ist, wie viele Schüler und Eltern an einem Sonntag freiwillig hierherkommen, um sich zu informieren“, freute sich OB Anna Eder. Auch Landrat Christian Bernreiter ging „das Herz auf. Die Jobmesse ist eine so hervorragende Einrichtung, die wollen wir auf jeden Fall beibehalten“, verdeutlichte er bei der Eröffnung, zu der Monika Mandl-Niekrawitz und Erwin Schmid auch MdB Barthl Kalb, MdL Bernd Sibler, Leitenden Regierungsschuldirektor Anton Tafelmeier, Schulamtsdirektor Wilhelm Lindinger, Udo Karro, Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Deggendorf, Kreishandwerksmeister Franz Xaver Kremhöller und die beiden Hausherren, Bartholomäus Sagstetter, Leiter der Berufsschule I, und Hans Riedl, Leiter der Berufsschule II, begrüßten.

Ob Berufsfachschule für Logopädie, McDonald’s, Kermi, Bundespolizei, IHK oder AOK und Barmer - bei der Jobmesse stellten Unternehmen, Organisationen und Fachschulen aller Richtungen Berufs- und Ausbildungsmöglichkeiten vor. Gleichzeitig öffneten auch die beiden Berufsschulen ihre Klassenzimmer und Werkstätten, in denen Schüler und Lehrer Einblick in die Praxis gaben. Die Innungen der Kreishandwerkerschaft hatten sogar einen „Handwerkerparcours“ aufgebaut. Und mit frischen Brezen, Leberkäse und Weißwürsten war auch an eine schmackhafte Stärkung gedacht.

Bei den Besuchern kam der bunte Mix offensichtlich bestens an. „Die Jobmesse ist sehr informativ und vielfältig, wir sind wirklich beeindruckt“, lautete etwa das Urteil von Alois Eckmüller aus Hengersberg, der mit seinen beiden Söhnen, dem Realschüler Stephan (13) und dem Gymnasiasten Alexander (16), einige der Stände abklapperte - und auch fündig wurde. „Wir haben uns bei der Bundespolizei nach den Möglichkeiten erkundigt. Die Beamtenlaufbahn könnte für beide Söhne was sein. Die beiden kommen die nächsten Jahre aus der Schule, da muss man sich rechtzeitig Gedanken machen, wie’s weitergeht“, zeigte sich der Hengersberger begeistert von der Jobmesse. Auch die 16-jährige Jana Wüster wurde bei der Messe nicht enttäuscht. „Es ist toll hier. Ich interessiere mich für den Beruf der Krankenschwester oder Pflegerin und habe viele gute Informationen bekommen“, will die Hauptschülerin aus Hengersberg bei der Jobwahl nichts dem Zufall überlassen.

Auch bei den Ausstellern ging die Rechnung gestern auf, wie etwa Georg Schneider, Ausbildungsleiter bei Lidl in Straubing, bestätigte. „Es ist ein großer Unterschied, ob Jugendliche freiwillig zu einer Jobmesse kommen oder ob sie von der Schule dazu verpflichtet werden. Die Jugendlichen, die heute hier sind, bringen alle wirkliches Interesse mit“, ist Schneider, der den Interessenten die Ausbildungsberufe Kaufmann im Einzelhandel und Verkäufer schmackhaft machen wollte, sicher. „Wir wollen zum September 2010 in der Region mindestens 20 Leute einstellen. Wir brauchen Nachwuchs und wollen jeden Auszubildenden grundsätzlich übernehmen. Die Jobmesse ist für uns ein idealer Platz, um den Kontakt zu Interessenten herzustellen.“

Auch Kfz-Meister Michael Wohlmuth, der das niederbayerische Kfz-Handwerk mit einem Stand vertrat und über neue Auto-Berufe informierte, hatte Grund zur Zufriedenheit. „Die Resonanz ist gut. Das Interesse an Auto-Berufen ist groß, und das Kfz-Handwerk in Niederbayern braucht Leute.“

Nach vier Stunden Jobmesse fiel das Fazit von Sparkassendirektor Schmid entsprechend positiv aus: „Besucher und Betriebe waren sehr zufrieden mit der Jobmesse. Das Ganze hat sich gelohnt.“

- rm

 

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