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Apr 24 20:47:25 CEST 2000
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In unserer Praxis behandeln
wir grundsätzlich nach anerkannten
"schulmedizinischen" Richtlinien und Empfehlungen.
Auf Wunsch, oder wenn wir dies
für das jeweilige Krankheitsbild
eines Patienten für günstiger halten, bieten wir Ihnen aber
statt dessen oder ergänzend als Selbstzahlerleistung
auch eine
klassisch-homöopathische
Therapie mit homöopathischen Einzelmitteln an.
Die Zusatzbezeichnung Homöopathie der Bayerischen
Landesärztekammer liegt ebenso vor, wie das Homöopathiediplom
des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte.
In unserer Praxis bieten wir eine klassische homöopathische
Behandlung v.a. bei den folgenden "chronischen" Erkrankungen und
Problemen ab dem Säuglingsalter und beraten Sie gerne dazu:
Daneben ist die
Homöopathie oft eine sinnvolle Ergänzung
einer Akupunkturtherapie bei
Was ist das eigentlich -
Homöopathie?
Die ärztliche
Homöopathie wurde in Europa auf der Basis
viel
älterer Erfahrungen im wesentlichen im 18. und 19. Jhd. von dem
deutschen
Arzt Dr. Samuel Hahnemann entwickelt und propagiert und wird auch heute
noch auf der Basis seiner Ansichten und Erkenntnisse ausgeübt.
Homöopathie ist nicht einfach "ausgedacht", sondern wohlfundiert.
Ärztliche
homöopathische
Behandlung nach den Grundlagen Hahnemanns auf der Basis einer
sorgfältigen
Untersuchung und Beobachtung des Patienten, sowie unter
sorgfältiger
Beachtung moderner Erkenntnisse der Medizin durch den Arzt stützt
sich allerdings auf Prinzipien, deren genaue Mechanismen derzeit
noch nicht bis ins Detail bekannt und wohl nicht mit heute
üblichen naturwissenschaftlichen Begriffen und Vorstellungen
erfassbar sind .
Die Homöopathie ist eine energetische Medizinform und wird ganz
allgemein wegen der Herkunft der verwendeten Arzneien dem Bereich der
naturheilkundlichen
Heilverfahren
zugerechnet.
Im Gegensatz zu den meisten
Ansätzen der heutigen westlichen
Schulmedizin
geht die Homöopathie davon aus, daß "Ähnliches durch
Ähnliches"
geheilt werden kann; es werden meist Arzneien (Mineralien, Pflanzen,
Tierprodukte,
also naturheilkundliche Substanzen im weiteren Sinne) verwendet, die
beim
gesunden Menschen ähnliche Symptome hervorrufen, wie die, die beim
Patienten geheilt oder gebessert werden sollen, Die Homöopathie
geht
dabei davon aus, daß mit der Verabreichung dieser Arzneien dem
Körper
ein Signal zur Selbstregulierung und Selbstheilung gegeben wird, sie
setzt
auf die natürliche Kraft des Organismus, sich selber wieder "ins
Lot"
zu bringen. (z.B. Schlaflosigkeit durch Kaffee in homöopathischer
Form heilen).
Die Homöopathie versucht dabei, nicht einzelne oberflächliche
Symptome einer Erkrankung zu unterdrücken, sondern durch
möglichst
genaue Einschätzung des jeweiligen Patienten bis zur tieferen
Ursache
der Symptome zu sehen und dort anzusetzen; sie geht davon aus,
daß
ein und dasselbe Symptom bei unterschiedlichen Patienten ganz
unterschiedliche
tiefer Ursachen haben kann, ebenso wie ein und dieselbe Arznei bei
verschiedenen Patienten ganz unterschiedliche Probleme und Krankheiten
heilen kann, und nur eine ganzheitliche Betrachtung zu einer
tiefergehenden und dauerhaften Heilung führen kann.
Das macht eine klassische
homöopathische ärztliche
Behandlung
aber für den Arzt auch sehr aufwendig: die Besonderheiten des
jeweiligen
Patienten werden vom Arzt nicht durch zweifelhafte alternative
Methoden,
sondern durch eine genaue Befragung und Untersuchung des Patienten
erfaßt,
die bei "chronischen" Erkrankungen und Störungen aber auch im
Akutfall sehr viel
aufwendiger
sein kann, als von der normalen Sprechstunde her gewohnt.
U.a. aus diesem Grund, aber auch, weil gerade bei vielen akute
Erkrankungen,
wie z.B. Infektionskrankheiten, aus unserer Sicht eine
"schulmedizinische"
Behandlung sinnvoll und notwendig ist (z.B. eine antibiotischen
Therapie,
gerade bei jungen Kindern), bieten wir eine homöpathische
Behandlung
vor allem in den Fällen an, wo wir uns tatsächlich einen
Vorteil
gegenüber
schulmedizinischer Therapie - oder eine Unterstützung der
Schulmedizin
- erhoffen. Beide Therapieansätze haben nach unserer Ansicht
wichtige
Anwendungsgebiete.
Wegen des großen zeitlichen Aufwandes, der von den Krankenkassen nicht grundsätzlich bezahlt wird, kann es in schwierigen Einzelfällen und bei chronischen Erkrankungen bei Wunsch einer homöopathischen Behandlung notwendig sein, eine privatärztliche Vergütung zu vereinbaren.
Homöopathische Arzneien werden in der Regel in potenzierter Form verabreicht, d.h. vielfach verdünnt; dadurch sind die Nebenwirkungen gering, die Wirkung mit Blick auf die erwünschte Regulierung des Organismus aber nach Hahnemann besonders zielgerichtet und wirksam; homöopathische Arzeien sollen nicht chemisch wirken, wie die sonst bekannten Medikamente, sondern auf der Basis einer nocht immer nicht genau bekannten, aber im Effekt nachweisbaren Informations- und/oder Energieübertragung an den kranken Organismus. Homöpathische Arzneien werden in der Regeln in Form von zuckrigen Streukügelchen oder Tropfen, manchmal auch Tabletten, verabreicht.
Homöopathie und Impfungen: Hahnemann war von der damals eingeführten Pockenimpfung überzeugt und sah gerade die Impfung auch als eine Bestätigung seines Prinzips "Ähnliches durch Ähnliches" zu heilen. Zu den erprobten und empfohlenen Impfungen gibt es aus unserer Sicht keine Alternative - wir raten unseren Patienten daher grundsätzlich zu einer vollständigen Impfung nach dem öffentlichen Impfkalender.
Während einer homöopathischen Behandlung bitte beachten:
- Geduld.
Homöopathische Arzneien müssen
auswirken,
das kann bis zu mehreren Wochen dauern.
Bitte keine selbständige Wiederholung einer Arzneigabe ohne
Rücksprache
mit dem verordnenden Arzt!
Homöopathische Therapie ist keine schnelle
Symptomunterdrückung,
sondern strebt eine langsame und gründliche Heilung an.
- oft wird bei einer homöopatischen Arznei eine einzelne oder doch eine sehr seltene Gabe ausreichen, anders als bei schulmedizinischen Medikamenten.
- Arzneieinnahme: im Mund wirken lassen, 15 Minuten vorher und nachher nichts essen oder trinken und nicht die Zähne putzen. Beste Zeitpunkte für die Einnahme: morgens gleich nach dem Aufstehen, abends mind. 30 Minuten vor dem Zähne putzen oder gleich in der Arztpraxis oder Apotheke.
- es gibt Substanzen, die die
Wirkung homöopathischer Arzneien
empfindlich stören können, v.a. ätherische Öle.
Kampher,
Kaffee und Zinksalben.
Daher bitte während einer homöopathischen Behandlung
meiden:
Salben für Sportverletzungen und rheumatische Beschwerden,
Nasensalben, Lutschtabletten für Erkältungskrankheiten,
Kosmetika
/ Parfüms, Kräutertees, v.a. Kamille (!), Pfefferminz
(!) (wohingegen Früchtetees, aber auch Fencheltee unproblematisch
sind), mentholhaltige Zahnpasten (es sollten mentholfreie
Zahnpasten
wie Silident, Homeodent oder Elmex mentholfrei) verwendet werden, Kaffee,Zinksalben.
- Heilhindernisse können auch sein: psychische Belastungen, Alkohol, Saures und starke Gewürze, Kräuter.
- genaue Beobachtung;
alle Veränderungen, auffälligen Symptome,
Gemütsveränderungen,
Wesensmerkmale, Änderungen von Gewohnheiten bitte genau notieren
und
bald mit dem Arzt besprechen. Für die Beurteilung der Wirkung
einer
Arznei ist das sehr wichtig.
- Dosis und
Einnahmezeitpunkte einhalten: viele
homöopathische
Präparate werden nur einmal verabreicht oder in großen
Abständen
von Wochen oder Monaten. Deswegen werden Sie oft nur ein oder ein paar
Kügelchen bekommen und nicht gleich eine ganze Arzneiflasche. Zu
häufige
Arzneieinnahme kann schaden!
Kosten
Die Kosten einer
homöopathischen Therapie werden in der Regel nicht von den Krankenkassen
übernommen (Selbstzahlerleistung
-
individuelle Gesundheitsleistung IGEL). In Einzelfällen
oder bei Privatkassen empfehlen wir jedoch eine individuelle Nachfrage
bei der Kasse; in einigen Fällen zahlen die Krankenkassen
Zuschüsse oder übernehmen doch freiwillig die Kosten der
Behandlung. Bitte informieren Sie sich an unserer Praxisanmeldung
über die zu erwartenden Kosten der Therapie; gerne fertigen wir
für Sie einen individuellen Kostenvoranschlag an.
| © Dr. med. Christian Renner 2000-2011 Email: cjrenner@well.com |
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